Enterprise-Modul · exklusiv in der Partnerschaft mit BrainQubes

KIONOVA® gateway. Entscheiden, aufschreiben, dann ausführen.

Ein Zugang zu allen Sprachmodellen, mit Rechten, Budgets und Freigaben je Arbeitsplatz. Der Flugschreiber macht jeden Schritt offline prüfbar: Nachweise für AI Act, DORA und DSGVO.

Verfügbar Mit BrainQubes
Was das Gateway ist

Ein Proxy zwischen allen Arbeitsplätzen und allen Sprachmodellen.

Anwendungen sprechen weiter ihren gewohnten Dialekt. Das Gateway entscheidet vor jedem Aufruf, schreibt die Entscheidung auf und reicht dann byte-genau durch.

API

Beide Dialekte

Anthropic-Dialekt (etwa Claude Code über eine Basis-URL) und OpenAI-Dialekt (Cursor, SDKs, jede Software mit einstellbarer Basis-URL). Eigene Agenten und Automationen ordnen Läufe per Header zu.

KEY

Virtuelle Schlüssel je Arbeitsplatz

Jeder Arbeitsplatz erhält einen eigenen Schlüssel, gespeichert nur als SHA-256, sperrbar je Schlüssel und je Platz, mit eigener Ratenbegrenzung. Die Anbieterschlüssel liegen im Tresor und verlassen ihn nie.

A·F·D

Entscheider: allow, ask, deny

Regeln, Modell-Allowlist, Datenklassen und Token-Deckel. Standard ist deny, die strengste Regel gewinnt. Jedes Ergebnis nennt Regel und Policy-Hash. Der Eintrag steht, bevor ein Byte zum Anbieter geht.

BUD

Budget in Mikro-Euro

Reservierung vor dem Aufruf, genaue Abrechnung danach. Kostenstellen, Warnschwellen, Perioden. Ist das Budget erschöpft, wird der Aufruf abgelehnt, nicht verzögert.

OK

Freigaben durch Menschen

Anfragen mit ask werden angehalten, Verantwortliche werden benachrichtigt (Teams-kompatibel) und entscheiden mit Rolle und Recht. Freigaben gelten für eine Anfrage oder für einen Lauf.

LOG

Läufe und Teilaufgaben

Jede Anfrage wird einem Lauf zugeordnet, Teilaufgaben erscheinen unter ihrem Auftrag. Werkzeugaufrufe und Ergebnisse werden mitgelesen, ohne den Datenstrom zu verändern.

Der Flugschreiber

Drei Schutzschichten. Offline prüfbar, ohne den Hersteller.

Das Format der Spur ist offen spezifiziert. Prüfer und Format-Bibliothek sind öffentlich unter MIT/Apache-Lizenz. Die Revision baut sie selbst und prüft, ohne den kommerziellen Gateway-Code zu sehen.

1 · Kette

Änderung wird erkannt

Jeder Eintrag hasht seinen Vorgänger und seinen eigenen Inhalt samt Zeit. Eine Änderung irgendwo bricht die Kette ab dieser Stelle.

2 · Anker

Neurechnen wird erkannt

Der Kettenkopf wird regelmäßig bei einem Zeitstempeldienst nach RFC 3161 und in einer WORM-Senke festgehalten. Wer alles neu rechnet, fällt am Anker auf. Für Finanz und GxP qualifiziert nach eIDAS.

3 · Laufquittung

Ein Auftrag wird belegt

Merkle-Wurzel über die Einträge eines Laufs, signiert mit Ed25519. Belegt einen einzelnen Auftrag, ohne die übrige Spur offenzulegen.

Was der offene Prüfer bei den Beispiel-Exporten meldet.
ExportWas geändert wurdeErgebnis
Unverändertnichts0 Befunde, Kette heil. Hinweis: Einträge nach dem letzten Anker sind noch nicht verankert.
Inhalt manipuliert„abgelehnt" bei einem Eintrag zu „erlaubt" umgeschrieben1 Befund: Inhalt an dieser Stelle, Laufquittung passt nicht mehr.
Neu gerechnetdasselbe, alle Hashes ab dort neu gerechnet1 Befund: Anker passt nicht, Laufquittung passt nicht.
Acht Use Cases

Was nur ein Gateway mit Flugschreiber leisten kann.

Entwicklerteams mit Claude Code, Cursor und SDKs

Ein virtueller Schlüssel je Arbeitsplatz, ein Budget je Team. Kein Anbieterschlüssel verlässt den Tresor. Einrichtung am Arbeitsplatz: eine Basis-URL und ein Schlüssel.

Nachweis: Verbrauch je Platz und Team in der Verwaltung, Abgleich mit der Anbieterrechnung.

Vertrauliche Daten nur lokal

Die Datenklasse „streng" leitet automatisch auf das Modell im eigenen Netz oder im BrainQubes-Rechenzentrum. Klartext geht nie zu einem externen Anbieter.

Nachweis: Regel-ID und Ziel-Anbieter stehen bei jedem Eintrag in der Spur.

Revision und Regulierung

Banken, Versicherungen, GxP-Umgebungen: Export eines Tages oder eines Auftrags, der Prüfer läuft offline bei der Revision. Zeitstempel eIDAS-qualifiziert, WORM-Anker gegen Neurechnen.

Nachweis: prüfbare Nachweise für AI Act, DORA und DSGVO, nicht nur eine Zusicherung.

Freigabe heikler Anfragen

Eine ask-Regel hält die Anfrage an. Verantwortliche bekommen eine Nachricht, entscheiden mit Rolle und Recht. Die Entscheidung steht samt Regel in der Spur.

Nachweis: wer wann was freigegeben oder abgelehnt hat, für jeden Lauf.

Kostenkontrolle je Arbeitsplatz und Kostenstelle

Abrechnung in Mikro-Euro. Die Reservierung vor dem Aufruf verhindert Überziehen, auch bei vielen parallelen Anfragen. Der Abgleich mit der Anbieterrechnung findet fremde Aufrufe.

Nachweis: Summe der Abrechnungen gleich Verbrauch, je Periode.

Agenten und Automationen

n8n, eigene Agenten, nächtliche Jobs: Jeder Lauf mit Teilaufgaben nachvollziehbar. Die Laufquittung ist der signierte Beleg je Auftrag. Leerlauf schließt den Lauf automatisch.

Nachweis: eine Quittung je Auftrag, unabhängig prüfbar.

Werkzeuge kontrollieren (MCP)

Ein verbotener Werkzeugaufruf wird vor der Ausführung abgelehnt und protokolliert. Ein erlaubter läuft in der Sandbox. Beobachtet und durchgesetzt erscheinen als Paar.

Nachweis: Eintrag „durchgesetzt" mit Werkzeug, Regel und Ergebnis.

Datenschutz mit Beweiskraft

Inhalte werden ab Werk nicht gespeichert, nur Metadaten und Hashes. Optional verschlüsselte Ablage mit Laufschlüssel und Löschung durch Vernichtung des Schlüssels. Pseudonyme, Aufdecken nur im Vier-Augen-Prinzip.

Nachweis: Die Kette bleibt heil, der Inhalt ist weg.

Ein Modellaufruf, Schritt für Schritt

Der Leitsatz: entscheiden, aufschreiben, dann ausführen.

  1. Anfrage

    Der Arbeitsplatz sendet seine Anfrage mit dem virtuellen Schlüssel.

  2. Eingang

    TLS, Größenlimit, Rate je Schlüssel. Unbekannt oder gesperrt: Ablehnung und Eintrag.

  3. Lauf zuordnen

    Per Header, sonst traceparent, sonst Fingerabdruck. Ein neuer Lauf erzeugt den Eintrag „auftrag".

  4. Entscheider

    Modell erlaubt? Datenklasse passt zum Anbieter? Token-Deckel? Verlangt eine Regel eine Rückfrage?

  5. Budget

    Vorsichtige Schätzung reservieren. Reicht das Budget nicht, wird abgelehnt.

  6. Eintrag zuerst

    Reservierung und Eintrag in einer Transaktion, bevor ein Byte zum Anbieter geht.

  1. Durchreichen

    Gleicher Pfad beim Anbieter, Body byte-genau, Anbieterschlüssel aus dem Tresor.

  2. Mitlesen

    Jeder Chunk geht sofort zum Client und parallel in den Decoder. Nichts wird gepuffert.

  3. Abrechnung

    Token, Kosten, Dauer, Anbieter-ID, Modellfassung. Reservierung auflösen.

  4. Abbruch

    Schließt der Client, bricht das Gateway den Anbieteraufruf ab und rechnet ab, was gesehen wurde.

  5. Laufquittung

    Endet der Lauf, entsteht die signierte Quittung.

  6. Anker

    Alle 15 Minuten oder 1.000 Einträge wird der Kettenkopf verankert.

Sicherheitsregeln

Acht Regeln, die im Code stehen.

Der Server entscheidet über Freigaben

Nie der Client, nie das Modell.

Anbieterschlüssel nie in Log, Spur, Export

Sie liegen verschlüsselt im Tresor.

Eintrag steht, bevor der Aufruf das Gateway verlässt

Erst schreiben, dann ausführen.

Verwaltung und Proxy getrennt

Eigener Port, eigene Anmeldung, jede Änderung in der Spur.

Fehler des Anbieters unverändert

Nichts wird umgeformt oder verschleiert.

Inhalte ab Werk nicht gespeichert

Nur Metadaten und Hashes, Inhalte nur auf Wunsch und verschlüsselt.

Virtuelle Schlüssel nur als SHA-256

Der Klartext wird genau einmal ausgegeben.

Ausgaben sind keine Anweisungen

Modellantworten steuern das Gateway nicht.

Grundlage: geprüfte Bausteine aus sepp mini (Policy-Kern, Anbieter-Anbindung, Signatur), eingebunden als Abhängigkeit. Format und Prüfer sind offen, das Gateway ist kommerziell.

Rechenleistung aus Europa, kontrolliert bis an den Arbeitsplatz.

KIONOVA gateway ist Teil der gemeinsamen Lösung mit BrainQubes. Wir zeigen Ihnen einen Aufruf, die Spur dazu und die Prüfung.